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Kategorien: Unternehmen, Technologie
16 Oktober 2017

3-jährige Forschung von Cambridge-Absolventen führt zu Einführung der Xaar High-Laydown-Technologie

Xaar, der weltweit führende, unabhängige Lieferant von Industrie-Inkjet-Druckköpfen, übernahm Absolventen der Cambridge University, der drei Jahre lang bis zur Einführung an der Xaar High-Laydown-Technologie geforscht hat. Nick Jackson, leitender Ingenieur von Advanced Applications, kam 2008 zum Unternehmen, das in Cambridgeshire seinen Sitz hat, nachdem er im Vorjahr vom Clare College mit einem Abschluss in Naturwissenschaft abgegangen war.

Die Einführung der Xaar HL-Technologie wurde passend zur größten Keramikmesse Asiens, der Ceramics China, sowie der Labelexpo 2017, der größten Etikettendruckmesse gelegt.

Die HL-Technologie von Xaar kann zusammen mit den Hi-Tech-Tintenstrahldruckköpfen Xaar 1003 und Xaar 2001+ verwendet werden, um eine Vielzahl von Struktureffekten auf Produktverpackung und Etiketten sowie Keramikfliesen zu drucken. Die Parfümbranche, für die die Verpackung ein bedeutender Bestandteil der Anwendungserfahrung des Kunden darstellt, kann damit beispielsweise reliefartige Effekte auf die Buchstaben des Produktnamens drucken und so die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer auf sich lenken. Andere Anwendungen sind beispielsweise Warndreiecke auf allen gefährlichen Produkten sowie die Blindenschrift Braille.  Auf der diesjährigen Labelexpo und der Ceramics China war die Fähigkeit, Effekte hinzufügen zu können, ein großes Gesprächsthema für viele Aussteller und Besucher dieser Messen. 

Nick Jackson konnte in seiner Zeit bei Xaar große Erfahrung bei der Entwicklung modernster Druckkopf-Wellenformen sammeln. Dabei handelt es sich um elektrische Antriebssignale, die an die Kanalwände im Druckkopf angelegt werden, um eine Bewegung zu erzeugen, die akustische Druckwellen erzeugt. Diese Wellen werden von vielen Xaar Druckköpfen verwendet, um die Tinte oder das Fluid aus den Düsen zu spritzen. In den letzten paar Jahr hat Nick Jackson die Auswirkungen verschiedener elektrischer Signale auf die Leistung der Druckköpfe untersucht. Daraus entstand die High-Laydown-Technologie.

 „Seit dem ich bei Xaar bin, konnte ich an verschieden, hochinteressanten Projekten arbeiten. Doch dieses Projekt ist bisher das bedeutendste für mich“, meint Nick Jackson. „Die Bandbreite und das Wirkungspotenzial dieser neuen Technologie sind erheblich. Ich bin besonders gespannt auf die vermehrte Verwendung von Braille auf Verpackungen, um sie in der Verwendung barrierefreier zu machen.“

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